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Prof. GDI

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Dienstag, 11. August 2015, 12:24

TEST: Resident Evil 3 - Nemesis (Sony Playstation)

Den Hype, den Resident Evil 1996 auslöste, führte zum Revival des Zombiegenres. Seit dem sind die laufenden Untoten wieder in aller Munde. Der Erfolg gab den Entwicklern recht und so ist es nicht verwunderlich, dass der zweite Teil nicht lange auf sich warten ließ. Wie erwartet wurde dieser ebenfalls zum Erfolg, was die schiere Anzahl an Portierungen beweist. In unzähligen Playstation-Magazinen wurde es sogar als eines der besten Titel dieser Konsole überhaupt gekürt. Da das Geld lockt, machten sich die Spielemacher bei Capcom auch schon direkt nach Erscheinen von Teil zwei an die Arbeit, den dritten Teil der Serie zu Coden. Außer der Playstaton wurden auch wieder Ports für Windows-PCs, Dreamcast und Game Cube gezimmert. Dieser Test bezieht sich aber lediglich auf die PS1-Fassung.



ein Tag zuvor...
Die Geschichte beginnt ziemlich genau 24 Stunden VOR den Ereignissen von Teil zwei. Jill Valentine, eine der Überlebenden aus Teil eins, bekam die Anfänge der Zombieapokalypse am eigenen Leib mit und musste hilflos dabei zusehen, wie ihre Heimatstadt Raccoon City in Angst, Chaos und (mehr oder weniger) Tod versank. Auch die einschreitenden Sondereinhaiten der Polizei konnten gegen die anrückenden Horden der lebenden Toten nichts wirklich entgegensetzen und wurden kurzerhand überrannt. Den Horden gerade noch entkommen, machte sich Jill auf, den letzten Geheimnissen und Machenschaften vom Chemiekonzern Umbrella auf die Schlichte zu kommen und einen Ausweg aus dieser Hölle zu finden. Auf ihrer tödlichen Reise begegnete sie Carlos Oliviera, einem Mitglied der bewaffneten Sondereinheit von Umbrella, der sich, wie Jill, nichts sehnlicher wünschte, als diesem unheilvollen Ort schnellstmöglich den Rücken zu kehren.



viel Neues
Nach dem mehr als schrecklich-stimmungsvollen Einführungsfilm geht es auch schon los mit dem Suvival Horror. Das Haushalten der Munition ist wieder trumpf, denn wirklich reichhaltig verteilt ist diese nicht, wie es noch in Teil der Fall ist. Neu ist diesmal die Anpeilung explosiver, roter Fässer am Straßenrand, deren Detonation gleich mehrere Gegner in den verdienten, ewigen Schlaf schickt; ist also bei Horden von Gegnern von Vorteil, sollte allerdings nicht Erwägung gezogen werden, wenn der Protagonist direkt daneben verweilt.
Ebenfalls auf der Neuheitenliste steht diesmal das Erzeugen von Schussmaterial nach dem Jean-Pütz-Motto "das kann man aoch jans doll sällba machen". Dafür haben die Verantwortlichen sich etwas Feines einfallen lassen: die Munitionsproduktionsmaschine. Mit Hilfe von drei verschiedenen Pulvern und deren Mischung lassen sich sehr, sehr nützliche Wegfreimacher zaubern.
Diese sind auch nötig, denn zu den langsamen Schlurfern gesellen sich nun wahre Sprinter, die wesentlich schneller und darurch gefährlicher sind. Seit dem zweiten Teil darf auch nicht der ständige Verfolger Fehlen, der einem unerwartet irgendwo auflauert und nach dem Leben trachtet. Im Teil davor sind es der mutierte Dr. Birkin und Projekt T-103, doch was hier geboten wird, ist bis heute einer der Denkwürdigsten seiner Art: Nemesis, der diesem Resident Evil auch seinen Namen gab. Dieser gezüchtete Übermensch ist nicht nur eine dumme Tötungsmaschine, er benutzt auch Waffen, wie einen Raketenwerfer und ist übermenschlich schnell. Ein paar male kann man sich entscheiden, ob man flüchtet oder sich der Gefahr stellt. Beim Erlegen von Nemesis winken nette Boni, wie Waffenupgrades oder Munition.
Überhaupt sind alle Entscheidungen, die man trifft wichtig, denn sie bestimmen den weiteren Verlauf und somit auch das Ende, das, wie die Wurst, auch deren zwei hat. Allerdings ist der Verlauf der Geschichte etwas langatmig und nicht ganz so flüssig, wie noch im zeiten Teil. Auch die langen Wege auf denen oft wenig passiert und die auch mehrmals vor und wieder zurückgelaufen werden müssen, laden nicht gerade zur Kurzweil ein. Dadurch wirkt das Spiel etwas künstlich in die Länge gezogen.
Dafür winken bei Spielende nette Extras, wie ein Minispiel und freischaltbare Kostüme; darunter auch die S.T.A.R.S.-Uniform aus Teil eins und die Bekleidung von Regina aus Dino Crises.



gut ausgewichen
Eigentlich gibt es bei der Steuerung nicht viel Neues, allerdings etwas, was sich viele schon seit Teil eins wünschten: Ausweichen bzw. Schupsen und schnelles Drehen um die eigene Achse.
Beim ersten wird durch Drücken von der Benutzen-Taste den schnell herannahenden Gegner ausgewichen bzw. der Boden unter den wackeligen, langsamen Füßen weggezogen, indem sie schlicht und ergreifend umgestoßen werden. Das klappt allerdings nicht immer und sollte demnach auch zeitlich richtig geschehen.
Das zweite, betätigt durch Rennen und Rückwärts gleichzeitig, lässt den Spieler schnell eine 180-Grad-Drehung vollführen, was das lästige und lange Betätigen der Richtungstaste überflüssig macht und wahre Zeit spart.
Auch entfällt das Drücken der Benutzen-Taste vor Treppen, die jetzt einfach mit der Richtungstaste Schritt für Schritt erklommen oder hinabgestiegen werden können.



mehr Feinheiten
Das im wahrsten Sinne augenscheinlichste Merkmal von Resident Evil 3 ist die Grafik, die deutlich detaillierter wirkt, als zuvor. Zwar sind die vorgerenderten Hintergründe schon immer gut gewesen, doch ist diesmal die etwas sterile Anmutung endgültig gewichen. Auch die 3D-Figuren besitzen wesentlich mehr Polygone und Texturen, was das doch arg eckige Erscheinungsbild wesentlich mindert.



nichts hörbares
Der ohnehin gute Höreindruck wurde nicht weiter aufgebessert, verschlechterte sich aber auch nicht. Insgesamt ein sehr guter Vertreter auf diesem Gebiet, was die Geräusche und die professionellen Synchonisationen betrifft. Allerdings kommt bei der doch teilweise uninspirieten Musik nicht ganz die richtige Stimmung auf, wie noch bei Teil zwei.



fassen wir zusammen
Es sieht gut aus, hört sich gut an, steuert sich hervorragend und besitzt eine tolle spannungsreiche Geschichte. Doch steht das den etwas langen und auch zum Teil langweiligen Abschnitten und dem trägen Verlauf etwas entgegen. Auch die teilweise nicht ganz so umgebungsbetonte Musik tut da ihr übriges. Das Spiel ist zwar nicht so kurz, wie Teil zwei - lange nicht - doch wirkt es langatmiger. Wenigstens kann der Spieler wieder aktiv Einfluss auf den Verlauf der Geschichte nehmen, was den Wiederspielwert deutlich erhöht und auch das Bonusspiel ist gut geworden, was ebenfalls für die freispielbaren Extras gilt. Wenn die künstliche Länge nicht wäre, wäre es absolut perfekt.




meine Wertung:
langatmig gut




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